FFM-Rock Februar 2015 über Hydra:

Mit HYDRA aus Regensburg veröffentlicht die nächste Band aus dem Female Fronted Metal Genre ihr Debüt. Der Hörer findet auf „Malachite Skies“ eine Mischung aus wütendem Metal Riffing und Orchesterarrangements, die geprägt von Sopranistin LISA ein stimmiges Ganzes ergibt. Musikalisch geht man damit in die Richtung von THEATRE OF TRAGEDY und LIV KRISTINE und so ist es nur folgerichtig, das die blonde Sängerin bei dem Track „CCC – Swath Of Destruction“ einen Gastauftritt hat. Zusammen mit der Ballade „Lone Wolf“ zu der MARIA RAUM ihren Gesang beisteuert ist der Song das Highlight des Albums.
Was mir bei HYDRA ein bisschen fehlt, sind die wirklich eingängigen Melodien und Songs, die einfach im Ohr bleiben. Hier haben die Kollegen von BEYOND THE BLACK, deren Debüt ja fast zeitgleich erscheint eindeutig die Nase vorn.

Fazit: Die ganz großen Melodien sind auf „Malachite Skies“, bis auf ein oder zwei Ausnahmen, nicht zu finden und daher ist das Album eher als Ganzes zu betrachten. Wer auf Metal gemischt mit klassischem Gesang steht, der darf getrost mal ein Ohr riskieren.

7,5/10