crossfire-metal Januar 2017 über Hydra:

Mit Solar Empire legen die bayrischen female fronted Symphonic Metaller Hydra den designierten Nachfolger von dem Erstlinkswerk Malachite Skies vor. Dem Titelnamen entsprechend geht es mit dem epochal startenden Opener Scarlet Occident los, ehe das verspielte Between Two Worlds inklusive einem furios Gitarrensolo recht bombastisch nachgelegt wird. Das mit Tempowechseln durchzogene Memorial fällt hingegen teils anmutig respektive kitschig, teils stampfend aus, bevor Witness Of Arbitrament mit gesanglicher Unterstützung von Jule Daws eine mitreißende Wirkung entfacht. Mit einem leichten Mittelalter Touch und Geigeneinsatz geht es mit Towards The End weiter, um in Crystalline Cage wiederum sehr seichte Klänge anzustimmen. Das atmosphärisch beginnende Days Of Thunder und das episch angehauchte Assassin’s Scent werden anschließend von dem mit Gastmusiker Henning Basse verzierten Horns Of EraKor abgelöst. Letztendlich bildet das mit umfangreicheren Growls unterlegte Doomed die Vorhut für das abschließende The Last Swan, um mit der voluminösen Stimme von Zubeora Aznarez dieses durchaus konkurrenzfähige Genrewerk recht zugänglich abzuschließen.
Note: 7 von 10 Punkten
Autor: Markus Peters