totentanz-magazin September 2016 über Broken Key:

Groove Metal war in den 90ern mal ein richtig heißer Scheiß. Mittlerweile wird das Genre gar nicht mehr so oft bemüht, wenn auch manche Metalcore Geschichten gar nicht so weit weg davon sind. BROKEN KEY spielen auf ihrem Debüt recht souveränen Groove Metal mit einigen Metalcore Referenzen, setzen sich aber ebenso souverän zwischen die Stühle. Für Metalcore sind sie nicht hart und brutal genug, zum Groove Metal fehlt es oft an Hooklines und Hüpfkompatibilität. Dabei macht man auf Face The Dust schon einiges richtig. Das Riffing ist nicht stumpf auf Breakdowns ausgerichtet und Fronter René nervt nicht mit überambitioniertem Gebrülle. BROKEN KEY sind sichtlich um Abwechslung bemüht und igeln sich nicht in ihrer Schublade ein. Trotz guter Riffs nutzt sich nach 3-4 Songs einiges recht schnell ab. Vieles auf „Face The Dust“ klingt etwas zu gemütlich, wenig mitreißend und zu sehr Dienst nach Vorschrift. Gerade bei den Drums , die bei den wenigen Tom-Breaks etwas holpern, könnte man noch einiges rausreißen. Für ein Debut ganz ok, es hat aber noch Luft nach oben.

(Schnuller)