crossfire-metal Oktober 2016 über Enfeeble:

Von allen Bands auf diesem Planeten, die sich den Namen Enfeeble gaben, sind dies hier die modernen Metaller aus Lingen mit ihrem dritten Album, das zuerst im Jahre 2015 eigenproduziert das Licht der Welt erblickte und nun erneut unter dem Dach von STF zu neuen Ehren kommt. Das Quartett aus dem Emsland baut hauptsächlich auf Corespielarten, legt sich aber keineswegs fest und tritt Arsch, soviel ist schon mal klar. In Epidemedia kann man dann Zeuge werden, dass sie einfachen und roughen Metal alter Bauart ebenso drauf haben. Allerdings wechseln sie auch zwischen Cleanvocals und aggressiveren Shouts. Doch diese flirrenden Synthies schon im Opener Little Change und ganz zu schweigen vom vollsynthetischen Technoanfall in Peripetia sind etwas zuviel des Guten, denn an kleinen Ideen mangelt es ihnen zwischendurch nicht. Die Niedersachsen können auch an neuere In Flames erinnern, klingen aber aggressiver und frischer. Jedenfalls haben sie trotz glasklarem Sounds noch einiges an Oldschoolattitüde, da beißt die Maus keinen Faden ab.