metalglory Januar 2017 über Ironbite:

Jung, wild und unerfahren? Das mag für manch andere Band stehen, nicht aber für die Jungs aus Sachsen-Anhalt, denn was mit zwei Veröffentlichungen, in Eigenregie, unter dem Banner Strangers begann, findet nun unter neuem Namen seine Fortsetzung. Neu ist das sicherlich nicht, was die Band zu bieten hat, dafür aber liefert sie ein eindrucksvolles Brett Teutonenstahl ab.
Irgendwo zwischen Accept, Rebellion und Brainstorm bewegen sie die Jungs dabei. Mal speedig, dann wieder im Midtempo, decken sie dabei das breite Spektrum des klassischen Metal ordentlich ab. Dass dabei noch nicht alles rund läuft, nicht alle Songs sofort zünden wollen, dürfte klar sein. Aber alleine der, so scheint es zumindest, von Maiden inspirierte Song The Doomsayer regt zum Kauf des Albums an. Selbst ein wenig Irish Folk haben sie im Knaller Moonshine Dynamite verarbeitet, erinnern dabei fast schon an die Dropkick Murphys, bleiben dennoch im Metal verhaftet. Ich bin mir sicher, dass den Jungs noch eine glänzende Zukunft bevorsteht, wenn sie es verstehen ihr Potential auszureizen und im Songwriting noch eine Schippe drauf zu packen. So steht diesmal unterm Strich ein solides Werk, das Lust auf mehr macht.