crossfire-metal Januar 2017 über Ironbite:

Wem der Sound hier bekannt vorkommt und grad nicht weiß, woher, für den sei schnell der Begriff Strangers in den Raum geworfen. Möglicherweise geht jetzt ein Licht auf, denn unter diesem Namen waren sie zehn Jahre unterwegs. Jetzt gibt es mit ausgewechseltem Gitarristen einen Neustart unter anderem Namen. Bis die Schwarte kracht wird die straighte Metalschiene a la Grave Digger und noch besser Metal Witch bedient, mit wesentlich mehr Acceptanteilen als die Schweden von Bullet. Da kannste ja gleich auf Eisen beißen. Keep The Rage macht es geradlinig galoppierend vor, wie die Jungs Schwung und Arschtritt vereinen. Stücke wie Behind The Mask Of A Faceless Man gehen einfach sofort auf die Nackenwirbel. Ein Song wie Hellride ist nicht der einzige der Scheibe, auf dem AC/DC heraus rockt, sondern auch Moonshine Dynamite durch etwas Blues der frühen Australier. Sonst ist das reiner Metal, was die Einheit aus Sachsen Anhalt hier auf ihr Debüt packt, was viele Rezensenten ja im Prinzip schon erkannt haben. Aber auch auf die Gefahr hin, dass das jetzt wieder keiner richtig kapiert, was hier los ist: Ironbite gehören auf Festivals wie dem (German) Swordbrothers, Der Detze Rockt, Heabangers Oper Air und erst recht aufs Keep-It-True, und zwar zeitig!
Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Joxe Schaefer