Legacy Februar 2017 über Ironbite:

Stay Iron, Bite Hard — ein Motto, das für die Verfechter jeglicher traditioneller Klischees wie gemacht scheint. Bevor nun aber die ersten Zweifel in den Raum kommen, sei gesagt, dass IRONBITE bewusst mit den klassischen Inhalten umgehen und musikalisch genau dort ansetzen, wo Acts wie Accept, Grave Digger und auch Judas Priest anno dazumal ihre Akzente verwertet haben. Das neue Album ist eine gesunde Mischung aus groovigem Hardrock und Teutonenstahl und bietet eigentlich kaum Angriffsfläche. Eine Party-Nummer wie Moonshine Dynamite kann man zwar noch augenzwinkernd sehen, Riff-Attacken wie Hellride und Black Death werden Kuttenträger aber ebenso wenig verachten wie das epische The Doomsayer. Und wenn man in D.E.A.D.B.E.A.T. und Keep The Rage noch ein paar Maiden-Leeds geboten bekommt, Wolf Hoffmann in Hammer Of Justice und Unleashed als inspirativer Vorreiter auftritt und When Blood Runs Cold und Behind The Mask Of A Faceless Man die restliche Messe souverän lesen, sollte man die Band nicht länger an Klischees und dergleichen messen. Im klassischen Heavy Metal mausern sich IRONBITE mit Blood And Thunder zur etablierten Hausnummer! (BB) 12 Punkte