heavy-metal Juni 2017 über Aegror:

Wo schwarze Mächte walten

VÖ 02.06.2017

DEAD MAN S DIARY

AEGROR


Das lateinische Wort ARGROR bedeutet in unserer Sprache KRANKHEIT. Es liegt wohl im Sinne des Betrachters, wie man dieses Wort als Bandnamen sinnig übertragen kann. Klar ist wahrscheinlich, dass keine Schlager zu hören sind. Also hören wir mal rein.

Vor knapp acht Jahren wurde die Band am schönen Niederrhein gegründet. Gespielt wird ein sauberes Gemisch aus Black- und Death Metal. Der Schwerpunkt liegt im Deathmetal, der mit Elementen der Blackszene durchtränkt ist. Ab und an schwelgen wabernde, felsige Gitarrenwände durch die dicke Luft, was dem Babe eine wunderbare Schwere verleiht.

2010 erschien das selbst finanzierte Debut De Morbis. Nach nur einem Jahr ein Album raus zu bringen bedeutet tatsächlich, dass die fünf sehr hart gearbeitet haben. 2013 kam das digitale Werk Forgotten Tales, nicht mehr ganz so Black-lastig wie der Erstling.

Ein Genre muß nicht neu erfunden werden und so gratuliere ich der Band ganz optimistisch zu diesem sehr ordentlichen dritten Werk. Punktezahlen gebe ich ungern, kann aber attestieren, dass sich meine gute Meinung darüber im mitteloberen Quandranten bewegt.

Alles geklärt?
Autor: Sista S.
Datum: 11.06.2017