rockfeuer Juni 2017 über Aegror:

Die zweite Full Lenght von Aegror ging am 2.6.2017 über STF Records an den Start. Die Band aus Geldern bewegt sich im Bereich Black/Death Metal. Live habe ich die Band erst im Februar gesehen und sie haben mich mit ihrem Auftritt voll überzeugt. Also war ich auf Dead Mans Diary richtig neugierig.
Den Start macht mit Prior To The War ein cineastisches Instrumental das mit einer Gitarrenbrücke in Oath Of Allegiance übergeht und als Naarthas mit seinen Growls einsetzt packt es mich, böse wie aus der Hölle aber klar verständlich und überzeugend auf ganzer Linie. Killing Maschine ist ein Frontalangriff, die Drums werden geprügelt und die Gitarren legen eine hypnotische Melodie, die Growls aggressiv, aber eher im Hintergrund, genial. Die hypnotische Melodik bleibt auch in Path Blood An Bones wobei das Stück sonst ein wahres Brett an Wut und Düsternis ist. War-torn bietet instrumental 2:19 einen Moment um zur Ruhe zu kommen. Stampfend schwer zieht Diary Of A Broken Man direkt wieder ins düstere, die geilen Gitarrenparts nehmen einen gefangen , damit die eher ruhigen Growls direkt angreifen können.
Cut an dieser Stelle und Fazit:
Gebt euch das Werk, es hat Spannung, Abwechslung, Düsternis... man muss es selber entdecken und das ist vom ersten bis zum letzten Track ein absolutes Erlebnis. Was hier abgeliefert wurde sucht seines gleichen.

Profile picture for user anke

Geschrieben von anke am 27.06.2017